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Klimaschutzkonzept der Stadt Schongau

Zum 1. Oktober 2023 nahm Julia Kurnoth ihre Tätigkeit als erste Klimaschutzmanagerin auf. Im Rahmen ihrer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Stelle erarbeitet sie als eine ihrer Hauptaufgaben ein integriertes Klimaschutzkonzept (IKK) für die Stadt Schongau, welches als Fahrplan und kompakter, praxisorientierter Leitfaden für die Klimaschutzerfolge der kommenden Jahre dient.

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Inhalte des Klimaschutzkonzepts

Als Mitglied der Bürgerstiftung Energiewende Oberland ist sich die Stadt Schongau ihrer Verantwortung bewusst; sie möchte ihren Beitrag zu den nationalen und bayerischen Klimaschutzzielen leisten sowie die Umsetzung der Energie- und Verkehrswende im Rahmen ihrer Handlungsmöglichkeiten und auf Basis ihrer bisherigen Bemühungen und Erfolge weiter voranbringen.

Aus diesem Grund bewarb sie sich um eine Bundesförderung der Kommunalrichtlinie, wodurch die Stabstelle der Klimaschutzmanagerin für zunächst zwei Jahre geschaffen und das integrierte Klimaschutzkonzept (IKK) erarbeitet werden konnten. Da diese Förderung lediglich als Anschubfinanzierung gedacht ist, um ein Klimaschutzmanagement nachhaltig in der Stadtverwaltung zu verankern und die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen des IKK sicherzustellen, wurde die Stelle Klimaschutzmanagement durch den Stadtrat der Stadt Schongau entfristet und verstetigt.

Das IKK ist als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für die zukünftigen energie- und klimaschutzbezogenen Aufgaben der Stadt Schongau zu verstehen; dabei soll es sowohl den Klimaschutz als auch die Klimafolgenanpassung als Querschnittsaufgaben nachhaltig in der Kommune verankern. Das IKK enthält 14 Kernmaßnahmen und weitere 5 normative Aufgaben aus den Handlungsbereichen Beratung, Energieversorgung und Energieeffizienz, Mobilität, Stadtverwaltung, Bauen - Sanieren - Stadtentwicklungsplanung sowie Klimafolgenanpassung und Naturschutz. Das oberste Credo bei der Erstellung des IKK war, ausschließlich realistische und realisierbare Maßnahmen zu formulieren, um auf gar keinen Fall ein Konzept „für die Schublade“ zu kreieren. Somit dient das Klimaschutzkonzept als Fahrplan und kompakter, praxisorientierter Leitfaden für die kommenden Jahre und wird regelmäßig an sich ändernde Gegebenheiten (Gesetzgebung, Förderkulisse, Personalkapazität) angepasst werden.

Mit der Verabschiedung und Beschlussfassung bekennt sich der Stadtrat der Stadt Schongau zum integrierten Klimaschutzkonzept mit seinen insgesamt 19 Maßnahmen und ihrer kontinuierlichen Umsetzung.

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Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Dieses Projekt wird über die Kommunalrichtlinie für den Bewilligungszeitraum vom 01.04.2023 bis 30.11.2025 unter dem Namen "KSI: Klimaschutzmanagement und integriertes Klimakonzept in der Stadt Schongau - Erstvorhaben" (Förderkennzeichen 67K21632) gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Logo der Förderstelle


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