Hier finden Sie erste Ergebnisse unserer kommunalen Wärmeplanung:
Kommunale Wärmeplanung Schongau
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Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches, planerisches Instrument, das einer Kommune dabei helfen soll, ihre Wärmeversorgung koordiniert auf erneuerbare Energien umzustellen, um eine treibhausgasneutrale und nachhaltige Wärmeversorgung bis spätestens 2045 zu gewährleisten. Dadurch wird die Planungs- und Investitionssicherheit aller Akteure maßgeblich verbessert. Durch eine frühzeitige Akteursbeteiligung schafft die kommunale Wärmeplanung Transparenz und Akzeptanz.
Gemäß der bayerischen Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Ausführung energiewirtschaftlicher Vorschriften (AVEn), die am 02.01.2025 in Kraft trat, sind die Gemeinden planungsverantwortliche Stellen im Sinne des Wärmeplanungsgesetzes. Somit ist die Stadt Schongau verpflichtet, spätestens bis zum 30.06.2028 einen Wärmeplan zu erstellen.
Die Projektleitung hat die städtische Klimaschutzmanagerin Frau Kurnoth inne; unterstützt wird sie von den Mitarbeitenden des Kompetenzzentrum Energie EKO e.V. der Energiewende Oberland aus Penzberg.
Auftaktgespräch am 11.11.2025; von links nach rechts: Florian Hiemer (Techn. Vorstand Stadtwerke), Sebastian Dietrich (Stadtbaumeister), Falk Sluyterman v. L. (ehemaliger Erster Bürgermeister), Julia Kurnoth (Klimaschutzmanagerin & Projektleiterin der Kommunalen Wärmeplanung), Andreas Scharli und Ludwig Hagelstein (beide Energiewende Oberland – Kompetenzzentrum Energie EKO e.V.)
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Entscheidend für eine erfolgreiche Wärmeplanung ist die frühzeitige Einbindung der relevanten Akteure. Insbesondere ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Schongau als maßgeblicher Akteur für den potenziellen Ausbau des Fernwärmenetzes für die Ausarbeitung des Wärmeplans ein deutlicher Mehrwert. Aber nicht nur die Stadtverwaltung und die Stadtwerke, sondern auch die Stadtratsmitglieder, Industrie- und Gewerbebetriebe, Kaminkehrer, Energieversorger und Netzbetreiber, Fachplaner, Haus- und Heizungstechniker sowie weitere Interessensvertretungen stehen vor großen Herausforderungen, wenn es um den Umstieg auf regenerative Wärmeversorgung geht. Aus diesem Grund wurde am 11.02.2026 zu einem ersten Akteurs-Workshop im Sitzungssaal des Rathauses eingeladen, an dem 33 Personen teilnahmen. Bei diesem als geschlossene Fachveranstaltung konzipierten Workshop fand ein reger, sehr offener und gewinnbringender Austausch über die jeweiligen Erfahrungen und Wünsche statt; die Teilnehmer waren höchst zufrieden mit dem Verlauf und Ergebnis der Veranstaltung.
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Im Rahmen des Klimafrühlings Oberland fand am 7. Mai eine Bürgerinfoveranstaltung mit dem Titel "Heißes Thema - Wärmezukunft in Schongau" statt. Zunächst berichteten Julia Kurnoth (Klimaschutzmanagerin der Stadt Schongau) und Florian Hiemer (Techn. Vorstand Stadtwerke Schongau) über ihre beiden Großprojekte, nämlich die kommunale Wärmeplanung sowie die Fernwärme-Transformationsplanung. Im Anschluss standen sie und Vertreter der beteiligten Fachbüros (Andreas Scharli für das Kompetenzzentrum Energie der Energiewende Oberland und Thomas Erhard für das Ingenieurbüro Sendl) für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns, dass unser Infoabend auf so reges Interesse stieß und wir mit vielen Schongauer Bürgerinnen und Bürgern einen Blick auf die Zukunft der Wärmeversorgung werfen konnten.