Volltextsuche auf: https://www.schongau.de
Volltextsuche auf: https://www.schongau.de

Oft gesucht

Nichts gefunden?

Teilen Sie uns mit, welche Inhalte Sie auf unseren Seiten vermissen.
Ich find nix
Markt Sonntag

Veranstaltung

VHS Exkursion in die Rösenau

vhs_logo
Di, 30. Juni 2020
ab 18:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Die Rösenau – das ist das Gelände im Bereich der Staustufe 7 nördlich von Schongau (Rösenau-Straße, vorbei an der Städtischen Kläranlage, von der Lechbrücke ca. 5 km nach Norden).
Anmeldung VHS Schongau, Tel. 08861 214-191
^
Beschreibung
Exkursion in die Rösenau
 
Die Rösenau – das ist das Gelände im Bereich der Staustufe 7 nördlich von Schongau  (Rösenau-Straße, vorbei an der Städtischen Kläranlage, von der Lechbrück ca. 5 km nach Norden).
 
Interessant sind der Staudamm und das ebene Wiesengelände zwischen dem Wasser-Kraftwerk und der Umspann-Anlage. Hier handelt es sich um typische Sekundär-Biotope,dh. es sind nicht natürliche, sondern künstlich geschaffene Örtlichkeiten. Solche Sekundär-Biotope werden aber oft von zahlreichen, auch seltenen Arten besiedelt und sind dann durchaus wertvoll vom Standpunkt des Naturschutzes aus.
 
Auf dem Damm (seiner wasser-abgewandten Seite) blühen z.B.  Ende Mai sehr dekorative Orchideen, vor allem das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris). Später findet man zahlreich die Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopea), dazu Hauhechel (Ononis spinosa) und die für das Alpenvorland typische Braunrote Akelei (Aquilegia atrata).
 
Die Fläche zwischen Kraftwerk und Umspannwerk wurde nach dem Bau der Staustufe (1950) planiert, angesät und locker mit Wacholder, Kiefern und Fichten bepflanzt. Die Fichten sind inzwischen entfernt worden. Auf dieser leicht verdichteten Fläche haben sich vor allem feuchtigkeitsliebende Arten angesiedelt:  Anfang Mai blüht dort der Stengellose Enzian (Gentiana acaulis Clusii, bekannt aus den Kalkalpen). Die schönste Blütezeit ist Ende Juni bis Mitte Juli: Dann blüht flächig die Wilde Sumpfgladiole (Gladiolus palustris), die für über 20 Jahren erstmals aufgetreten ist (wahrscheinlich sind die Samen von Vögeln eingetragen worden) und sich stark vermehrt haben. Daneben findet man auch das früher als Heilpflanze hochgeschätzte Tausend-güldenkraut (Centaurium umbellatum), Mücken-Händelwurz  und Echte Sumpfwurz (Epipactis palustris), am Ostrand stehen Sanddorn-Gebüsche (Hippophae rhamnoides).

Am Lechufer kann man an den Nagespuren erkennen, dass sich der Biber auch hier am Lech häuslich eingerichtet hat. Bei einem kleinen Rundgang entdecken wir die Pflanzen.

Eintritt frei
Anmelung unter: Tel. 08861 214-191
^
Veranstaltungsort
Treffpunkt Parkplatz bei der Lechstaustufe 7, Rösenau
^
Termin in Kalender übernehmen
^
Termin ausdrucken
Direkt nach oben
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK