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Aktivitäten im Rahmen der Verschwisterung

2026

Europatag stärkt Freundschaft zwischen Schongau und Lucca

Eine Gruppe von sieben Männern und Freuen steht und sitzt um einen Tisch.

Anlässlich des Europatages war mit Doris Küter und Gabriele Kelz eine Delegation des Freundeskreises Städtepartnerschaft Schongau vom 8. bis 11. Mai 2026 zu Gast in unserer italienischen Partnerstadt Lucca. Die Einladung bot die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Impulse für die Verschwisterung zu gewinnen.

Nach einem herzlichen Empfang durch die Gastfamilien, unter anderem durch Duccio Lorusso, Präsident von „Twinning Lucca“, erhielten die Schongauer Gäste eine persönliche Führung durch die historische Altstadt. Auf dem Programm standen unter anderem ein Spaziergang auf der berühmten Stadtmauer, die Besichtigung zahlreicher historischer Gassen sowie ein Empfang im Rathaus, dem Palazzo Orsetti. Dort begrüßte Stadtrat Stefano Pierini die Delegation. Im Rahmen des Treffens wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Doris Küter überreichte dabei das druckfrische „Schongauer Blatt - Rekonstruktion eines mittelalterlichen Fundes aus dem 15. Jahrhundert“, das älteste Kartenspiel Deutschlands.

Weitere Höhepunkte des Aufenthalts waren die Besichtigung des Guinigi-Turms, eines der Wahrzeichen der Stadt, der Kathedrale San Martino sowie der Piazza Anfiteatro, deren elliptische Form noch heute an das einstige römische Amphitheater erinnert.

Im Mittelpunkt des Europatages stand die Erinnerung an die Schuman-Erklärung von 1950, die als Grundstein der Europäischen Union gilt. Für Jugendliche wurde hierzu ein Workshop angeboten, in dem verschiedene europäische Förder- und Austauschprogramme vorgestellt wurden. Vertreter des Europäischen Jugendparlaments aus Rom informierten zudem über ihre Arbeit. „Die Delegation aus Schongau vertrat dabei stellvertretend die Partnerstädte und stellte die Bedeutung gelebter Verschwisterung heraus“, erklärt Maximilian Geiger, der als Leiter der Tourist Information und Volkshochschule Schongau auch für die Verschwisterung der Stadt Schongau zuständig ist.

Beim gemeinsamen Mittagessen mit Mitgliedern von „Twinning Lucca“, die Schongau in den Jahren 2023 und 2025 besucht hatten, wurden bestehende Kontakte weiter vertieft. Ein Ausflug an den Strand von Viareggio rundete das Tagesprogramm ab.

Am Sonntag führte ein Ausflug nach Florenz. Während einer Stadtführung erhielten Doris Küter und Gabriele Kelz Einblicke in die Geschichte und Kultur der toskanischen Metropole mit ihren berühmten Brücken, Skulpturen und den Bauwerken der Familie Medici.

Den Abschluss des Wochenendes bildete ein gemeinsames Abendessen, bei dem Ideen für zukünftige Projekte und Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaft diskutiert wurden. Besonders interessant erschien dabei die Möglichkeit, junge Menschen aus den Partnerstädten für einen Austausch rund um die in Lucca stattfindende internationale Comic- und Gaming-Messe zu gewinnen.

Die Schongauer Delegation kehrte am Montag mit vielen neuen Eindrücken und gestärkten freundschaftlichen Beziehungen nach Schongau zurück.


Kirchliche Verschwisterung der Stadt Schongau stärkt internationale Freundschaft

Eine Gruppe von Menschen steht nebeneinander auf einem roten Teppich, im Hintergrund ein historisches Gemälde. Sie schauen alle in die Kamera.

Die kirchliche Verschwisterung der Stadt Schongau durfte vom 5. bis 8. Juni Gäste aus den Partnerstädten Abingdon und Sint-Niklaas willkommen heißen. Der Besuch stand ganz im Zeichen der gelebten Freundschaft und des internationalen Austauschs.

Den Auftakt bildete am Freitag, 5. Juni, ein Empfang im Schongauer Rathaus. Für Thomas Schleich war es der erste offizielle Empfang einer Delegation aus einer der fünf Partnerstädte Schongaus in seinem neuen Amt als Erster Bürgermeister. Er freute sich sehr, die Gäste begrüßen zu dürfen, nahm Gastgeschenke entgegen und betonte die Bedeutung der langjährigen Verbundenheit mit den Partnerstädten.

Im Anschluss führte das Programm die Besucher dann zur Wetterstation auf den Hohenpeißenberg. Bei der abendlichen Nachtwächterführung „Mit Wein, Weib und Wacht durch die Schongauer Nacht“ der Tourist Information Schongau wurden schließlich auch die letzten Sprachbarrieren überwunden – spätestens nach dem ein oder anderen Glas Wein. Bürgermeister Schleich folgte der Einladung der Schongauer Gastgeber und begleitete die Gruppe durch die Altstadt. Hierbei kam er mit den Besuchern aus England und Belgien ins Gespräch.

Für Samstag standen dann regionale Besonderheiten auf dem Programm: Nach dem Besuch des Bergbaumuseums in Peißenberg ging es weiter zur Echelsbacher Brücke. Den Abschluss bildete eine kleine Brotzeit auf der Schönegger Käse-Alm.

Ein älterer und ein jüngerer Mann stehen nebeneinander, im Hintergrund ist eine Frau zu sehen. Der jüngere Mann ist der Bürgermeister von Schongau, Thomas Schleich.

Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Beim anschließenden Kaffee- und Kuchenbuffet im Gemeindehaus blieb Zeit für persönliche Begegnungen und Gespräche. Den Abschluss des Besuchs bildete ein gemütliches Beisammensein im Bootshaus. Karin Toth, neben Irene Lederle eine der beiden Schongauer Leiterinnen der kirchlichen Verschwisterung, hatte hierfür einen Zitherspieler engagiert. Nach dem gemeinsamen Essen wurde viel gelacht und gesungen – auch die Gäste aus Abingdon und Sint-Niklaas stimmten begeistert mit ein.

„Die Begegnungen im Rahmen des Besuchs waren einmal mehr ein lebendiges Zeichen internationaler Freundschaft und Verbundenheit. Gerade in der heutigen politischen Lage sind solche persönlichen Kontakte und gelebten Partnerschaften von unschätzbarem Wert“, erklärte Maximilian Geiger, der als Leiter der Tourist Information und Volkshochschule Schongau auch für die Verschwisterung der Stadt Schongau zuständig ist.

Lebendiges Zeichen der Verschwisterung mitten in der Altstadt

Eine Sitzbank aus Holz ist rund um einen großen, bepflanzten Blumentopf angebracht. In der Mitte des Topfs befindet sich eine Stange, an der Schilder mit den Namen der Partnerstädte von Schongau samt Wappen und Entfernungsangabe angebracht sind.

Auch wenn auf Grund der Baustelle in der Weinstraße die schöne neue Sitzbank derzeit neben der Kirche anstatt vor ihrem eigentlichen Standort vor der Tourist Information steht, hat die die Stadt diese nun um ein besonderes Detail erweitert: Fünf Schilder weisen ab sofort in die Richtungen unserer Partnerstädte Colmar, Lucca, Abingdon, Sint Niklaas und Gogolin.

Jedes Schild zeigt nicht nur den Namen der jeweiligen Stadt, sondern auch ihr Wappen und die Entfernung – eine kleine, aber schöne Verbindung über Grenzen hinweg.

Maximilian Geiger, Leiter der Tourist Information und Volkshochschule, freut sich darüber, damit die langjährige Verschwisterung auf sichtbare und lebendige Weise ins Stadtbild zu integriert.

Die Schilder laden dazu ein, innezuhalten, sich zu orientieren und zugleich die internationale Freundschaft zu würdigen, die die Stadt mit ihren Partnern verbindet. Ein schönes Zeichen der Offenheit und Verbundenheit, das nun von Einheimischen und Gästen entdeckt werden kann.

Schulklasse aus Colmar zu Besuch in Schongau

Eine große Gruppe von Schülerinnen und Schülern stehen in einem Saal mit Holzboden und Holzdecke. Sie lächeln und werden von Erwachsenen flankiert.

Ende März besuchte eine Gruppe Schüler aus unserer französischen Partnerstadt Colmar Schongau im Rahmen eines Austauschprogramms mit dem Welfengymnasium. Dies war ein Gegenbesuch nachdem Schongauer Schüler im Dezember 2025 nach Colmar gereist waren.

Während ihres Aufenthalts erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Kultur, Geschichte und Lebensweise Schongaus, des Pfaffenwinkels sowie ganz Bayerns. Ausflüge nach München und zur KZ-Gedenkstätte Dachau durften hierbei natürlich nicht fehlen.

Der persönliche Austausch mit Gleichaltrigen sollte dazu beitragen, Vorbehalte abzubauen und das Verständnis für andere Kulturen zu stärken. Zudem sollte der Besuch die Verbindung und Freundschaft zwischen den beiden Städten stärken und voranbringen, indem er den Jugendlichen neue Sichtweisen eröffnete und ihnen ermöglichte, Kontakte ins Ausland zu knüpfen.

Gleich zu Beginn des Besuchs wurden die Schüler von Maximilian Geiger, Leiter der Tourist Information und Volkshochschule Schongau, im Rathaus herzlich begrüßt. Dieser konnte sich noch gut an seine eigenen Erfahrungen bei einem Austausch mit einer französischen Schule während seiner Zeit am Welfengymnasium erinnern.

Anschließend nahmen die französischen Schüler an einer der zahlreichen Stadtführungen der Tourist Information teil, die ihnen Schongau auf eine besondere Weise näherbrachte.

2025

Gäste aus Sint Niklaas zu Besuch in Schongau

Eine Gruppe von 30 Männern und Frauen stehen in mehreren Reihen vor einem alten Gemälde.

Rund 20 Gäste aus unserer belgischen Partnerstadt Sint Niklaas verbrachten vom 27. bis 30. Oktober 2025 ihren Urlaub in Schongau und der Umgebung. Bürgermeister Falk Sluyterman van Langeweyde und Maximilian Geiger, der als Leiter der Tourist Information zuständig für die Städteverschwisterung ist, ließen es sich nicht nehmen, die belgischen Freunde bei einem Empfang im Rathaus herzlich willkommen zu heißen. Auch Mitglieder des Schongauer Freundeskreises Städtepartnerschaft unter der Leitung der Vorsitzenden Doris Küter waren anwesend, um die Gäste zu begrüßen. Die Schongauerin Karin Toth brachte sogar kleine Willkommensgeschenke für alle Gäste mit, immerhin kannte sie einige von ihnen von vorherigen Partnerschaftsbesuchen in Sint Niklaas und den anderen Partnerstädten.

Auf dem Programm der Besucher standen unter anderem eine Stadtführung durch Schongau, eine Besichtigung der Wieskirche sowie eine Brauereiführung im Schongauer Brauhaus. Bei einem gemeinsamen Abendessen kamen die Mitglieder des Schongauer Freundeskreises Städtepartnerschaft und ihre belgischen Freunde miteinander ins Gespräch – in geselliger, freundschaftlicher und herzlicher Atmosphäre.

Bürgermeister Sluyterman erinnerte in seiner Begrüßung an den ursprünglichen Gedanken der Städteverschwisterungen nach dem Zweiten Weltkrieg: „Wer miteinander befreundet ist, schießt nicht aufeinander.“ So wurde der Besuch einmal mehr zum lebendigen Zeichen europäischer Freundschaft und Verbundenheit zwischen Schongau und Sint Niklaas.

Der Schongauer Freundeskreis Städtepartnerschaft freut sich über neue Mitglieder – egal ob jung oder älter, die Hauptsache ist die Freude am Austausch mit den Freunden aus den fünf Partnerstädten Colmar, Lucca, Abingdon, Sint Niklaas und Gogolin. Interessierte Personen können sich gerne bei Maximilian Geiger unter geiger.maximilian(at)schongau.de melden.



Delegation aus Dübendorf zu Gast in Schongau

Eine Gruppe von zwölf Männer und Frauen sitzen und stehen in zwei Reihen unter einem alten Gemälde.

Um die freundschaftliche Verbindung zwischen den Kommunen zu stärken, sich über das Gemeindeleben und die Kultur auszutauschen sowie das Miteinander zu pflegen, hatte die Stadt Schongau eine Delegation aus der befreundeten Stadt Dübendorf in der Schweiz nach Schongau eingeladen.

Vom 12. bis 14. September 2025 besuchte eine fünfköpfige Abordnung des Dübendorfer Stadtrats rund um Stadtpräsident André Ingold Schongau. Beide Städte sind zwar keine offiziellen Partnerstädte, pflegen jedoch seit vielen Jahren eine enge Freundschaft, die durch regelmäßige Besuche lebendig gehalten wird. Insbesondere der Austausch der beiden Stadtkapellen wird hochgehalten. Der aktuelle Aufenthalt war ein Gegenbesuch, nachdem im vergangenen September eine Delegation des Schongauer Stadtrats in Dübendorf zu Gast war.

Die Gäste aus der Schweiz erlebten ein abwechslungsreiches Programm: gemeinsam erkundete man Schongau, fuhr nach Augsburg, um dort die Stadt und die Fuggerei zu besuchen, wandelte bei einer Stadtführung auf den Spuren der „Henker, Heiler und Hexen“ und ging an Bord des Schongauer Lechfloßes, das seit 2024 UNESCO-Kulturerbe ist. Ein Besuch bei verschiedenen Schongauer Gastronomien durfte natürlich auch nicht fehlen.

Organisiert wurde das Wochenende von Maximilian Geiger, der in seiner Funktion als Leiter der Tourist Information Schongau auch für die Verschwisterung zuständig ist. Gemeinsam mit Bürgermeister Falk Sluyterman van Langeweyde betreute er die Schweizer Delegation während des gesamten Aufenthalts. Auch eine Vielzahl an Stadträten aller Fraktionen schlossen sich in wechselnder Besetzung der Gruppe an, um den Austausch zu suchen. So etwa beim Empfang der Gäste im Schongauer Rathaus, der auf musikalischem Höchstniveau von drei Streicherlehrern der Musikschule Pfaffenwinkel umrahmt wurde.

Geiger zog ein positives Fazit: „Es war ein durchweg angenehmes, offenes und vor allem lustiges Miteinander zwischen unseren beiden Kommunen. Ich bin überzeugt, dass die Verbundenheit zwischen Schongau und Dübendorf auch in Zukunft viele wertvolle Begegnungen hervorbringen wird.“ Die Stadt Schongau blickt mit Freude auf das nächste Treffen.


Gäste aus den Partnerstädten zu Besuch zum Schongauer Fasching

Eine Gruppe von 30 Personen, teilweise in Faschingstracht, stehen im Rahmen eines Besuches der Städteverschwisterung im Sitzungssaal der Stadt Schongau.

Faschingszeit ist Verschwisterungszeit - zumindest in Schongau. Und so luden die Stadt Schongau und der Schongauer Freundeskreis Städtepartnerschaft Vertreter aus allen fünf Partnerstädten - Lucca, Colmar, Sint Niklaas, Abingdon und Gogolin - für ein verlängertes Wochenende nach Schongau ein.

Ziel war es, den Austausch und freundschaftlichen Kontakt zu pflegen, das interkulturelle Verständnis und lang anhaltende Beziehungen zu stärken und den Gästen Schongaus Kultur und Geschichte näher zu bringen.

Auch wenn die Gäste aus Abingdon auf Grund des Streiks am Münchner Flughafen leider nicht anreisen konnten, hatten die anderen Besucher und die Gastgeber große Freude am Austausch.

Gemeinsam wurden Schongau und die Umgebung erkundet, das Wissen der Gäste bei einem Verschwisterungsquiz getestet und das Faschingskranzl der Schlossbergler Schongau besucht, zudem stand eine Fahrt nach Augsburg samt Besuch der Fuggerei auf dem Programm.

Auch sollte den Gästen das Faschingsbrauchtum näher gebracht werden. Und so ließen es sich das Prinzenpaar der Schongauer Faschingsgesellschaft samt Prinzengarde und Hofmarschall nicht nehmen, die Gäste beim offiziellen Empfang im Rathaus zu begrüßen - sogar in der jeweiligen Landessprache! Ein herzliches Dankeschön hierfür an das Prinzenpaar und ihre Begleitung! Ihr habt unseren Gästen eine riesige Freude bereitet!

Am Sonntag standen dann der Besuch des Faschingsumzugs und ein leckeres Abschiedsessen im Schongauer Brauhaus an, bevor es für die Gäste am Montag wieder zurück in die Heimat ging.

Die Stadt Schongau bedankt sich bei allen Mitgliedern des Freundeskreis Städtepartnerschaft, insbesondere den Gastgebern unserer Gäste, und freut sich schon jetzt auf viele weitere Treffen mit unseren Partnerstädten!

Eine Gruppe von Menschen steht im Rahmen eines Besuchs der Städteverschwisterung im Schongauer Brauhaus. Drei Damen tragen traditionelle polnische Tracht, ein Herr und eine Dame traditionelle Tracht aus dem Elsass.


2023 und 2024

Gelebte Freundschaft

Städtepartnerschaften spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von interkulturellem Verständnis, wirtschaftlicher Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt. Besuche und regelmäßiger Austausch tragen dazu bei, Brücken zwischen befreundeten Städten und Nationen zu schlagen und langanhaltende Beziehungen zu pflegen. So gab es auch im vergangenen Jahr Veranstaltungen, die ganz im Zeichen der Schongauer Städtepartnerschaft standen.

Eine Gruppe von Schülern und Lehrern sitzt in zwei Reihen auf Stühlen in einem Saal und blickt in die Kamera.

So reiste Mitte März 2024 eine Gruppe Schüler aus unserer französischen Partnerstadt Colmar im Rahmen eines Austausches mit dem Welfengymnasium nach Schongau. Hierbei hatten die Schüler die Möglichkeit, die Kultur, Geschichte und Gepflogenheiten Schongaus, des Pfaffenwinkels und Bayerns kennenzulernen. Durch den direkten Kontakt mit Gleichaltrigen sollten Vorurteile abgebaut und interkulturelle Kompetenzen entwickelt werden. Darüber hinaus förderte der Schüleraustausch den Zusammenhalt und die Freundschaft zwischen den beiden Städten, indem er den jungen Menschen die Möglichkeit gab, neue Perspektiven zu gewinnen und enge Bindungen zu knüpfen. Gleich zu Beginn des Besuchs hieß Bürgermeister Falk Sluyterman die Schüler im Rathaus willkommen und tauschte sich mit ihnen und ihren Lehrerinnen aus. Im Anschluss wartete eine unserer zahlreichen spannenden Stadtführungen auf die Schüler, um Schongau auf besondere Art und Weise kennenzulernen.

Messestand mit Infomaterial und Bildern zur Stadt Schongau, links auf dem Messestand befindet sich ein Bierfass, hinter dem Stand steht ein blinder Mann.

Kurz vor Ostern 2024 reiste dann Maximilian Geiger, Leiter der Abteilung Tourismus, VHS und Städtepartnerschaft, in unsere italienische Partnerstadt Lucca, wo bereits zum zweiten Mal das "Lucca Gustosa" veranstaltet wurde. Bei diesem Weinfest hatte Maximilian Geiger Gelegenheit, den Schongauer Tourismus zu repräsentieren, indem er mit Flyern und Werbematerialien unsere Stadt bewarb. Regionale Spezialitäten und Schongauer Bier zum Probieren lockten hunderte Besucher zum Schongauer Werbestand. Darüber hinaus diente der Besuch dem kulturellen Austausch und dem Knüpfen von Kontakten zwischen den beiden Städten. Die herzliche Aufnahme durch die Stadt Lucca und den Verschwisterungsverein „Twinning Lucca“ aus Lucca unterstrich die enge Verbundenheit.

Eine Gruppe von fünf Personen in Anzügen steht vor einem Plakat mit der Aufschrift "Gmina Gogolin" im Rahmen der Verleihung der Karolinka-Statue.

Ebenso herzlich aufgenommen wurde eine offizielle Delegation, bestehend aus Bürgermeister Falk Sluyterman, Maximilian Geiger und Vertretern des Schongauer Stadtrats samt ihren Ehepartnern kurz nach Ostern 2024 in unserer polnischen Partnerstadt Gogolin. Nicht nur wurde die Freundschaft zwischen den Partnerstädten gepflegt und sich ausgetauscht, auch sollte der scheidende polnische Bürgermeister Joachim Wojtala gebührend verabschiedet werden. Joachim Wojtala hatte sich entschieden, bei den Neuwahlen in Polen, die am Tag nach dem offiziellen Besuch der Schongauer Delegation anstanden, nicht mehr zu kandidieren.

Darüber hinaus wurde Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman im Rahmen einer Feier zu Ehren des 20. Jubiläums des Beitritts Polens zur EU die „Karolinka“ verliehen, ein Gogoliner Ehrenpreis in Form einer Statue. Grund hierfür war sein Engagement kurz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Um die mit Gogolin befreundete ukrainische Stadt Mykolaiv zu unterstützen, hatten sich der Bürgermeister, die Krankenhaus GmbH, die Marien-Apotheke und Schongauer Bürger an einer Sammelaktion von medizinischen Hilfsgütern beteiligt, die von Schongau aus über Gogolin in die Ukraine geliefert wurden.

Schongauer Freundeskreis Städtepartnerschaft

Und auch durch den Schongauer Freundeskreis Städtepartnerschaft, seit vielen Jahren federführend geleitet von Evelyn Schmidbauer, wurde das Miteinander mit unseren Partnerstädten im vergangenen Jahr hochgehalten.

Im Juni 2023 hatte sich Frau Schmidbauer jedoch entschieden, den Vorsitz an die gebürtige Schongauerin Doris Küter zu übergeben. Für ihr unermüdliches Engagement möchte die Stadt Schongau Frau Schmidbauer von Herzen danken und gleichzeitig Frau Küter willkommen heißen. Genau wie zuvor zwischen Frau Schmidbauer als Vorsitzende des Freundeskreises und Frau Diesch als ehemalige Verantwortliche der Stadt Schongau für Städtepartnerschaften, ist die Zusammenarbeit zwischen ihren beiden Nachfolgern, Doris Küter und Maximilian Geiger, eine enge und harmonische. So gab es regelmäßige Treffen und Austausch zwischen den beiden und mit den Mitgliedern des Freundeskreises Städtepartnerschaft.

Mitte November 2023 wurde Doris Küter als neue Vorsitzende des Freundeskreises für ein verlängertes Wochenende nach Abingdon eingeladen, samt Fahrt nach Oxford und Teilnahme am Rememberance Sunday, einem Gedanktag für aus dem Commonwealth stammende Soldaten und Zivilisten, die in den beiden Weltkriegen und späteren Konflikten Dienst taten.

Während im Mai 2023 Vertreter aus allen Partnerstädten für ein Freundschaftswochenende nach Schongau geladen worden waren, reisten Ende August/Anfang September Mitglieder des Schongauer Freundeskreises nach Sint-Niklaas und Anfang April 2024 nach Abingdon. Sie alle berichten von einem herzlichen Miteinander zwischen den Städtepartnern.

Insgesamt verdeutlichen all diese Veranstaltungen, wie Städtepartnerschaften dazu beitragen, langanhaltende politische, kulturelle und persönliche Beziehungen zu pflegen, die auf gegenseitigem Respekt, Verständnis und Zusammenarbeit basieren.

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